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pops

Feinbein

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1

Mittwoch, 24. September 2008, 07:22

Radio:Tipp: Night Train



Radio:Tipp
des Teams der Hörspiel-Freunde



Im "Radio:Tipp" empfiehlt das Team der Hörspiel-Freunde Radiohörspiele, die in den nächsten Tagen gesendet werden.


Die Empfehlung für den

11.02.2009:

Ab 20:30 Uhr sendet



Link
Stream

das Hörspiel

Night Train

nach Martin Amis

(Wiederholung am 12.02.2009, 21:30 Uhr)

Produktion: MDR/SWR 2000
Regie: Joachim Staritz
Bearbeitung: Marie-Elisabeth Müller
Länge: 55 Min.

Mit:
Detective Mike Hoolihan: Simone von Zglinicki
Detective Johnny Macatitch: Dieter Bellmann
Detective Silvera: Hilmar Eichhorn
Colonel Tom Rockwell: Hans Teuscher
Miriam Rockwell: Marylu Poolman
Paulie No: Wolfgang Jakob
Mrs. Rolfe: Marlies Reusche
Trader Faulkner: Rainer Sellien
Doc Tulkinghorn: Günter Grabbert
Bax Denzinger: Hans-Peter Hallwachs
Sophie: Clara Hofmann
Sekretärin Linda: Elke Domhardt
Werbe-Stimme A: Johannes Gabriel
Werbe-Stimme B: Kathleen Gaube
Werbe-Stimme C: Till Schmidt


Sie ist eine Frau, auch wenn ihr Vater sie Mike genannt hat: Detective Mike Hoolihan. Sicher, nicht gerade eine Elfe mit ihren Einsachtundsiebzig, ihren fast achtzig Kilo, ihren blondgefärbten Haaren und der Stimme einer Kettenraucherin. Wenigstens wirft sie so schnell nichts um. Und in fast zwanzig Jahren bei der Polizei hat sie einiges wegstecken müssen. - Trotzdem sollte ausgerechnet der Selbstmord von Jennifer Rockwell ihr schlimmster Fall werden. Nicht bloß, weil drei Kugeln im Kopf nicht gerade auf Selbstmord hindeuten. Nicht bloß, weil sie sie gekannt hat, seit sie acht war. Nicht bloß, weil sie die Tochter von Colonel Tom Rockwell war, ihrem Chef in der Mordkommission, der sie damals aus dem Suff rausgeholt hat. Und nicht bloß, weil sie ihm vielleicht deswegen nur zu gern seinen Wunsch erfüllen würde, ihm einen Mörder zu präsentieren. Einen richtigen Mörder, der diese schöne und hochintelligente Astrophysikerin, diesen Sonnenschein von Tochter auf dem Gewissen hat. Aus Neid auf ihre Begabung zum Beispiel. Auf ihre Karriere an der Universität. Auf ihre schlichte Lebenskraft. Einen Mörder, an den man sich halten kann. Besser jedenfalls als an dieses Loch, an diesen klaffenden Abgrund. Besser als an eine Verzweiflung, von der man nie etwas geahnt zu haben meint. - Es ist etwas anderes, es ist dieses Gefühl, was alles so schlimm macht. Dieses Gefühl, dass jemand in mir drin ist, wie ein Eindringling, der seine Taschenlampe hin und her schwenkt. Jennifer Rockwell ist in mir drin und will das beleuchten, was ich nicht sehen möchte. Während draußen der Nachtzug vorbeidonnert und den Boden unter den Füßen zittern lässt.


blackmail82

Der Zug am Ende des Tunnels

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Mittwoch, 24. September 2008, 08:52

Ich habe dieses Hörspiel verschlungen! Simone von Zglinicki spricht ihre Rolle sehr, sehr gut und insgesamt sind die Sprecher stark. Authentische Mono- und Dialoge auf den Punkt, düster, dreckig, melancholisch. Für mich mit "Die Maske des Feindes" und "Captain Berlin vs. Dracula" eines der besten Hörspiele im September.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »blackmail82« (24. September 2008, 09:08)


Der kleine Muck

...ist neu hier...

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Mittwoch, 24. September 2008, 08:55

...er meint natürlich September!!! :molwania:

Ansonsten meint er aber richtig!

blackmail82

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Mittwoch, 24. September 2008, 09:09

Wie meinen? :D
Mann....immer noch besser als November!

Maltin

Peterle will Fanta!

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Mittwoch, 24. September 2008, 09:11

Also ich freu mich schon auf Neujahr :lolz:

"Night train" ist wirklich ne interessante Sache... nur den Schluss fand ich etwas seltsam...

Der Verstand ist mir ausgeblutet... haltet mir das Hirn fest!
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blackmail82

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Mittwoch, 24. September 2008, 09:29

Achso, vielleicht noch ne kleinen Warnung. Die Musik war teils seltsam. Viel Blues, was an sich ja nix schlimmes ist. Ich hab von Blues keine Ahnung, aber der Gesang hat mir nicht immer gefallen. so 60/40 Nicht gefallen/gefallen. Das als kleinen Kritikpunkt, den Rest fand ich wie gesagt absolut hörenswert.

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Feinbein

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7

Montag, 9. Februar 2009, 10:29



Radio:Tipp
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11.02.2009:

Ab 20:30 Uhr sendet



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das Hörspiel

Night Train

nach Martin Amis

(Wiederholung am 12.02.2009, 21:30 Uhr)

Produktion: MDR/SWR 2000
Regie: Joachim Staritz
Bearbeitung: Marie-Elisabeth Müller
Länge: 55 Min.

Mit:
Detective Mike Hoolihan: Simone von Zglinicki
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Sie ist eine Frau, auch wenn ihr Vater sie Mike genannt hat: Detective Mike Hoolihan. Sicher, nicht gerade eine Elfe mit ihren Einsachtundsiebzig, ihren fast achtzig Kilo, ihren blondgefärbten Haaren und der Stimme einer Kettenraucherin. Wenigstens wirft sie so schnell nichts um. Und in fast zwanzig Jahren bei der Polizei hat sie einiges wegstecken müssen. - Trotzdem sollte ausgerechnet der Selbstmord von Jennifer Rockwell ihr schlimmster Fall werden. Nicht bloß, weil drei Kugeln im Kopf nicht gerade auf Selbstmord hindeuten. Nicht bloß, weil sie sie gekannt hat, seit sie acht war. Nicht bloß, weil sie die Tochter von Colonel Tom Rockwell war, ihrem Chef in der Mordkommission, der sie damals aus dem Suff rausgeholt hat. Und nicht bloß, weil sie ihm vielleicht deswegen nur zu gern seinen Wunsch erfüllen würde, ihm einen Mörder zu präsentieren. Einen richtigen Mörder, der diese schöne und hochintelligente Astrophysikerin, diesen Sonnenschein von Tochter auf dem Gewissen hat. Aus Neid auf ihre Begabung zum Beispiel. Auf ihre Karriere an der Universität. Auf ihre schlichte Lebenskraft. Einen Mörder, an den man sich halten kann. Besser jedenfalls als an dieses Loch, an diesen klaffenden Abgrund. Besser als an eine Verzweiflung, von der man nie etwas geahnt zu haben meint. - Es ist etwas anderes, es ist dieses Gefühl, was alles so schlimm macht. Dieses Gefühl, dass jemand in mir drin ist, wie ein Eindringling, der seine Taschenlampe hin und her schwenkt. Jennifer Rockwell ist in mir drin und will das beleuchten, was ich nicht sehen möchte. Während draußen der Nachtzug vorbeidonnert und den Boden unter den Füßen zittern lässt.


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8

Donnerstag, 4. März 2010, 08:49


Radio:Tipp
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11.03.2010:

Ab 23:00 Uhr sendet



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ihren fast achtzig Kilo, ihren blondgefärbten Haaren und der Stimme
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in fast zwanzig Jahren bei der Polizei hat sie einiges wegstecken
müssen. - Trotzdem sollte ausgerechnet der Selbstmord von Jennifer
Rockwell ihr schlimmster Fall werden. Nicht bloß, weil drei Kugeln im
Kopf nicht gerade auf Selbstmord hindeuten. Nicht bloß, weil sie sie
gekannt hat, seit sie acht war. Nicht bloß, weil sie die Tochter von
Colonel Tom Rockwell war, ihrem Chef in der Mordkommission, der sie
damals aus dem Suff rausgeholt hat. Und nicht bloß, weil sie ihm
vielleicht deswegen nur zu gern seinen Wunsch erfüllen würde, ihm einen
Mörder zu präsentieren. Einen richtigen Mörder, der diese schöne und
hochintelligente Astrophysikerin, diesen Sonnenschein von Tochter auf
dem Gewissen hat. Aus Neid auf ihre Begabung zum Beispiel. Auf ihre
Karriere an der Universität. Auf ihre schlichte Lebenskraft. Einen
Mörder, an den man sich halten kann. Besser jedenfalls als an dieses
Loch, an diesen klaffenden Abgrund. Besser als an eine Verzweiflung,
von der man nie etwas geahnt zu haben meint. - Es ist etwas anderes, es
ist dieses Gefühl, was alles so schlimm macht. Dieses Gefühl, dass
jemand in mir drin ist, wie ein Eindringling, der seine Taschenlampe
hin und her schwenkt. Jennifer Rockwell ist in mir drin und will das
beleuchten, was ich nicht sehen möchte. Während draußen der Nachtzug
vorbeidonnert und den Boden unter den Füßen zittern lässt.


Der Verstand ist mir ausgeblutet... haltet mir das Hirn fest!
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Donnerstag, 4. März 2010, 09:56

Hach, läuft das auch noch mal... ich geh meinen Überblick mal grad vom Flötunterricht abholen. :D
Gibt es übrigens auch auf CD, nur wohl leider nicht mehr in rauen Mengen.


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